Viele wundert das Tempo. Grund ist nicht das Temperament von Donald Trump, hilfreich durchaus. Denn sein Stundentakt ist wichtiger Teil der Strategie. Alle entscheidenden Hebel müssen konsequent und schnell betätigt werden, bevor es die geschockten Woken fassen und sich sammeln können. Denn der Deep State weicht nicht von selbst und reicht selbstverständlich bis in die Reihen der Antiwoken. – Vor den nächsten Schritten in Amerika der Blick in die deutsche Provinz.
Sogar bis in den ÖRR dringt durch: Die erhoffte Wende für die Rotgrünroten nach ihrem Trommelfeuer auf die Merz’sche Todsünde gegen die Brandmauer hat in den neuesten deutschen Umfragen nicht stattgefunden.
Keinen Grund zur Annahme gibt es, dass sich die Stimmung für die Rotgrünroten verbessert haben könnte, die das amerikanische Democracy Institute Ende Januar erfragt hatte.
CDU-Merz hat aufgerufen, nicht für die FDP zu stimmen: „Vier Prozent sind vier Prozent zu viel für die FDP und vier Prozent zu wenig für die Union“ und „Die Wählerinnen und Wähler müssen sich überlegen, ob Stimmen für die FDP am Ende verlorene Stimmen sind.“
An diesem Sonntag veranstaltet die FDP einen außerordentlichen Bundesparteitag. Ob das der letzte ist, beantwortet Olaf Opitz im TE-Wecker.
SPD-Klingbeil sieht bei den Grünen eine zu große Nähe gegenüber CDU-Merz: „Dass die Grünen sehr, sehr, sehr hinterher sind, dass Friedrich Merz sie mag, das nimmt jeder im politischen Berlin wahr (BILD)“.
Von einer politischen Debatte um Inhalte keine Spur. Auch nicht um die gescheiterte „Energiewende“, die ohne Rückkehr und Weiterentwicklung der Kernenergie nicht möglich ist.
Die Kommunikationsrevolution an den legacy media, den alten Medien vorbei, wird im einstmals technisch modernen Deutschland längst angekommen sein, bevor es amtlich bemerkt wird. Bisher funktionieren die alte Propaganda-Kanäle noch.
In einer Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom nehmen 88 Prozent der Wahlberechtigten an, dass fremde Regierungen, Personen oder Gruppen aus dem Ausland versuchen, die Bundestagswahl über Soziale Medien zu manipulieren. 45 Prozent nehmen Russland als Ursprung an, die USA 42 Prozent und China 26 Prozent – acht Prozent osteuropäische Staaten, sieben Nordkorea. Für 86 Prozent der Unter-30-Jährigen sei das Netz eine wichtige Informationsquelle zur Wahl. Eine sehr viel größere Bedeutung hätten aber nach wie vor persönliche Gespräche im Freundes-, Bekannten oder Familienkreis (82 Prozent). Dann folge das Fernsehen für 76 Prozent als wichtige Informationsquelle. Bei den über 75 Jahren träfe dies auf 82 Prozent zu, während sich 86 Prozent der Unter-30-Jährigen im Internet informierten. 56 Prozent der Nutzer informierten sich auf Facebook, 35 Prozent auf X/Twitter, 32 Prozent auf WhatsApp, 25 Prozent). Bei Instagram werde weniger nach wahlbezogenen Themen gesucht (18 Prozent) – und fast gar nicht bei Tiktok (1 Prozent).
Der Staat zweckentfremdet Steuergelder zum politischen Kampf gegen die Opposition. Die „Zivilgesellschaft“ ist zu großen Teilen eine rechtswidrig finanzierte Fata Morgana.
Der abtretende Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, frühere Merkel-Berater und UN-Botschafter Christoph Heusgen hat nichts dazugelernt, seit er öffentlich über Trump lachte: „Aus seiner ersten Amtszeit wussten wir um die Unberechenbarkeit des amerikanischen Präsidenten. Er hat sich nicht verändert.“ – Repräsentativ für die Woken diesseits des Atlantiks hat Heusgen nicht begriffen, dass Trumps Politik für jeden Sehenden offen und klar zutage liegt.
Aber auch in der EU-Kommission hat sich noch nicht herumgesprochen, was die Spatzen von den Dächern pfeifen: Woke is over: »In Zusammenarbeit mit Bill Gates verspricht EU-Chefin Ursula von der Leyen, „bis 2030 500 Millionen Kinder zu impfen“.«
Heusgen und die ganze alte Medienschar mit den von ihr betreuten Politikern haben noch bittere Erkenntnisse vor sich. An Trumps Gaza-Gedanken erkennen sie den Kern nicht. Solange Hamas und Co. weiter ihre Berufs-Palästinenser in Gaza propagandistisch ausbilden und als ihre Werkzeuge instrumentalisieren, kann es nur so weitergehen wie bisher.
»Präsident Trump erklärt, der Gazastreifen werde zur „Riviera des Nahen Ostens“, nur wenige Minuten nachdem er angekündigt hatte, die USA würden den Streifen „übernehmen“. „Wir haben die Chance, etwas zu tun, das phänomenal sein könnte.“ „Ich will nicht süß sein. Ich will nicht den Schlaumeier spielen, aber die Riviera des Nahen Ostens … das könnte so großartig sein.“ „Die Menschen werden nun in Frieden leben können. Wir werden dafür sorgen, dass dies auf Weltklasseniveau geschieht. Für die Menschen wird es wunderbar sein. Wir reden hier vor allem von den Palästinensern.“«
— Collin Rugg (@CollinRugg) February 5, 2025